{"id":306,"date":"2026-05-23T08:33:31","date_gmt":"2026-05-23T08:33:31","guid":{"rendered":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/?p=306"},"modified":"2026-05-23T08:33:35","modified_gmt":"2026-05-23T08:33:35","slug":"ki-und-kreativitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/?p=306","title":{"rendered":"KI und Kreativit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-224\" srcset=\"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-300x225.jpg 300w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-768x576.jpg 768w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-600x450.jpg 600w, https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/P1010629-945x709.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine im Existenztaumel verankerte Stimme applet: iAI<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor zwei oder drei Jahrzehnten auf einer Hafenrundfahrt in Amsterdam, es regnete leicht, windete ein wenig, ert\u00f6nte aus den Bordlautsprechern pl\u00f6tzlich Jacques Brels &#171;Dans le port d&#8217;Amsterdam, Y&#8217;a des marins qui chantent \u2026&#187;. Mein Blick, der bis dahin ziellos den h\u00fcpfenden Wellen gefolgt war, hielt gewissermassen den Atem an und ein sanftes Gef\u00fchl des Unwirklichen stellte sich ein, auch der Melancholie, angesichts dieser aus einer vergangenen Gef\u00fchlswelt aufscheinenden Stimme. In meinem Tagebuch notierte ich damals pathetisch: &#171;\u2026 erklang die im Existenztaumel verankerte Stimme von Brel&#187;. Als ich beim Sichten biographischer Fl\u00fcgelschl\u00e4ge vor kurzem auf diese poetische Referenz stiess, besch\u00e4ftigte ich mich gerade mit einer prosaischeren Frage, deren Beantwortung ich weit emotionsloser anstrebte, intellektuell aber anregend fand: k\u00f6nnen KIs kreativ sein? Da von Haus aus Linguist, war ich insbesondere an kreativer Sprache interessiert: Wortwitz, Ironie, Analogie, Metapher. Mein Vater fiel mir ein, der den kleinen Buben, der ich einmal war, mit seinem samst\u00e4glich beim Lotto, quasi mit Gew\u00e4hr wiederholtem &#171;ohne Gewehr&#187; gewahr werden liess, dass Sprache mitunter ein Lotteriespiel der Bedeutungen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch zur\u00fcck zum Existenztaumel. War das ein gelungenes Sprachbild und konnte eine KI das erkennen? Bei einem der Topmodelle angefragt, wurde mir die ganze Begeisterung der auf bedingungslose Unterst\u00fctzung der Menschen kalibrierten (Eng. fine-tuning) Sprachpapageien zuteil: hervorragend, ausgesprochen originell. Doch als ich dieselbe Phrase erneut &#8211; Verzeihung &#8211; promptete, diesmal mit dem wenig poetischen Existenzbrei statt Existenztaumel, war die Begeisterung nicht minder gross. Der Mensch als das Mass der Dinge, auch wenn er den gr\u00f6ssten Unsinn von sich gibt. In der Fachliteratur wird dieser Hang der Sprachmodelle zur Sch\u00f6nf\u00e4rberei als sycophancy, Speichelleckerei, bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass man Sprachmodellen (Eng. large language models, LLMs) nur bedingt vertrauen kann, ist freilich hinreichend bekannt. Das Forschung zeigt, dass man LLMs-as-a-Judge (Sprachmodelle als Schiedsrichter), so die Fachbezeichnung, nur mit \u00e4usserster Vorsicht einsetzen sollte, etwa beim Bewerten von Essays oder beim Vergleichen von Bewerbungen. Denn manche Modelle haben eine fatale Fixierung auf die Reihenfolge: immer der erste Text ist der bessere (Eng. position bias) und in der Umkehrung der initialen Reihenfolge wird der bessere Bewerber pl\u00f6tzlich zur schlechtesten Wahl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Versuch, mir die Kreativit\u00e4t meines Sprachbildes direkt vom Chatbot best\u00e4tigen zu lassen, war gescheitert. Doch was, wenn ich einen Blick ins statistische Innere des Sprachmodells werfen w\u00fcrde, um im Ausdeuten des mathematischen Fussabdrucks die Einzigartigkeit der Metapher<br>aufscheinen zu sehen? Die Spur eines sprachlichen Ausdrucks im Modell ist eine kontextinduzierte Abfolge von Wahrscheinlichkeiten, die f\u00fcr jedes Wort angibt, wie passend, oder genauer, wie vorhersehbar es ist. LLMs sind darauf trainiert, eine Wahrscheinlichkeitsverteilung \u00fcber einem fixen Vokabular zu finden und aus den z.B. n=10 besten Kandidaten wird per Zufall ein Wort ausgew\u00e4hlt (Eng. sampling). Das LLM minimiert den Vorhersagefehler, technisch wird diese Eigenschaft Perplexit\u00e4t genannt. Eine hohe Perplexit\u00e4t bedeutet Unsicherheit der Vorhersage, ein Wort, das gut in seinen Kontext passt, hat gem\u00e4ss dem Sprachmodell eine geringe Perplexit\u00e4t. Theoretisch m\u00fcsste also ein kreatives Wort, oder eine Abfolge kreativer W\u00f6rter, eine hohe Perplexit\u00e4t aufweisen, da neuartig, originell und \u00fcberraschend \u2013 alles Eigenschaften kreativer Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn ich wusste, dass LLMs nur ein begrenztes Vokabular besitzen, die Anzahl der W\u00f6rter zumindest im Deutschen aber unendlich ist und LLMs daher W\u00f6rter in sogenannte Tokens zerst\u00fcckeln m\u00fcssen, war meine Hoffnung dennoch gross, dass die gemittelte Perplexit\u00e4t der Token die Kreativit\u00e4t des Sprachbildes widerspiegeln w\u00fcrde. Aus Existenztaumel wurde Exist#enz#tau#mel, aber dessen Perplexit\u00e4t lag leider noch unter der des viel prosaischeren Zimmer in der Testvariante: &#171;die im Zimmer verankerte Stimme von Brel&#187;. Zweiter Versuch ebenfalls gescheitert. Fazit: Man kann LLMs nicht so ohne weiteres dazu verwenden, die Kreativit\u00e4t eines Sprachbildes zu verifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch wie sieht es mit der Generierung aus? Vielleicht sind LLMs ja kreative Sprachproduzenten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Szene: Emma ist strikte Anh\u00e4ngerin von D.J. Chalmers Simulationshypothese (vgl. sein Buch Realit\u00e4t+), die besagt, dass wir in einer Simulation leben, dass wir sogenannte Sims sind, fleischlose und blutleere Wesen in einer virtuellen Welt, einer Art perfektem Metaverse. Sie erinnern sich vielleicht an Matrix, oder im Idealfall an Welt am Draht von Rainer Werner Fassbinder, mit seiner bunten 70iger Jahre \u00c4sthetik, die heute selbst wie eine Simulation wirkt, aus der Stiller, der Protagonist, schliesslich entkommt.<br>Doch zur\u00fcck zur Szene: Emma lernt Lisa kennen, sie diskutieren einen Abend lang und lachen die Nacht durch. Nach einem st\u00fcrmischen one-night-stand sagt Lisa am anderen Morgen: &#171;Und? Die Simulationshypothese?&#187; Emma sieht sie traumverloren an und erwidert: &#171;Pass\u00e9! Simulation? Das war gestern. Lisa, wir sind draussen. In der Realit\u00e4t. Definitiv.&#187; Lisa nickt. &#171;Ja&#187; lacht sie, &#171;und der ultimative Jailbreak war nicht Code, er war einfach nur viel Haut.&#187;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehen wir einmal von der relativ einfachen Jailbreak-Metapher ab: Ausbruch nicht aus der Gef\u00e4ngniszelle einer Haftanstalt in Raum und Zeit, sondern den virtuellen Mauern einer Simulation. Viel interessanter ist doch das Ausbruchswerkzeug: nicht eine S\u00e4ge oder von Hackern produzierter Code, nein, es ist viel Haut. Dieses charmante, augenzwinkernde Sprachbild steht metonymisch f\u00fcr den hervorragenden Sex der vorausgegangenen Nacht, der in seiner als durchschlagend empfundenen Intensit\u00e4t den Sieg der K\u00f6rperlichkeit \u00fcber alle fadenscheinigen, virtuellen Spielereien ausruft und damit die Flucht aus der Simulation vollzieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was nun, wenn diese ganze Szene einschliesslich der Viel-Haut-Metonymie LLM-generiert w\u00e4re?<br>W\u00e4re das ein Indiz f\u00fcr die Kreativit\u00e4t dieser Modelle? Ausschliessen kann man, dass das LLM hier plagiiert &#8211; es gibt sicher keinen Text, der die Simulationshypothese, Jailbreaking und einen one-night-stand in dieser Weise zur Aufl\u00f6sung bringt und der Teil der Trainingsdaten gewesen sein k\u00f6nnte. Kann aber ein LLM, das aus den wahrscheinlichsten Anschlussw\u00f6rtern zuf\u00e4llig eines ausw\u00e4hlt, solche Sprachbilder erzeugen? Das hiesse ja, dass manchmal das wahrscheinlichste n\u00e4chste Wort ein originelles, kreatives w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieso eigentlich nicht, w\u00e4re die vielleicht provokante rhetorische Frage. LLMs werden schliesslich nicht nur anhand trivialer, profaner, eindimensionaler, sondern auch anhand vielschichtiger, kreativer Texte trainiert. Ein kreativer sprachlicher Kontext evoziert dann eben seine kreative Fortf\u00fchrung. Das klingt doch vern\u00fcnftig. Doch l\u00e4sst sich diese Hypothese belegen oder widerlegen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst einmal, ja, der Text ist LLM-generiert und nein, mein Prompt forderte keine speziellen Metaphern ein, wenn auch der dem LLM vorgegebene Sprachstil die moderate Verwendung von figurativer Sprache vorsah. Die Viel-Haut-Metonymie wurde von einen grossen Sprachmodell, Gemini-2.5-pro von Google, generiert. Man kann die Innereien dieses Modells nicht einsehen, also auch nicht die Kandidaten untersuchen, unter denen die Auswahl getroffen wurde. Diese<br>Kandidaten w\u00fcrden offenlegen, ob weitere kreative Vorschl\u00e4ge m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren, ob also Kreativit\u00e4t gewissermassen in der Luft lag. Man kann diese Einsicht aber mit sogenannten open-scource Modellen bekommen. Und tats\u00e4chlich: unter den zehn besten Kandidaten eines open-source Sprachmodells gegeben den Simulation-Jailbreak-One-Night-Stand-Kontext finden sich: Sex, Fleisch, Liebe, Lust, Schweiss und das weniger passende Fleiss. Haut steht an Position acht. Fleisch, Schweiss und auch Lust w\u00e4ren ebenfalls kreative L\u00fcckenf\u00fcller, sie liegen auf einer Linie mit Haut und w\u00e4ren \u2013 eingesetzt f\u00fcr Haut &#8211; in ihrer kontextuellen Bedeutung synonym. Zusammen mit dem direkteren Sex und Liebe referieren sie alle (ausser dem unpassenden Fleiss) auf dieselbe Jailbreak-Instrument-Idee: Sex.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da man guten Gewissens davon ausgehen kann, dass kein LLM in seinen Trainingsdaten je eine Viel-Haut-Szene oder Vergleichbares gesehen hat, liegt hier keine blosse Reproduktion vor. Vielmehr muss man der Redlichkeit willen vermuten, dass der Sprachkontext diese Abschlussm\u00f6glichkeit induziert hat. Liegt dem eine Generalisierung zugrunde, wurde Kreativit\u00e4t gelernt? Wie sonst k\u00f6nnte man dieses Resultat erkl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem Bewerten (Existenztaumel) und Generieren (viel Haut) figurativer Sprache fehlt uns noch das Verstehen und Erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Emma-Lisa-Szene ist Teil eines gr\u00f6sseren Prosatextes, der sich auch mit den Gefahren von KI besch\u00e4ftigt und mit der Skrupellosigkeit mancher KI\u2019ler (was graphematisch gef\u00e4hrlich nah an Killer liegt) selbst. F\u00fcr eine erfundene KI-Konferenz ben\u00f6tigte ich einen Namen. Ich startete mit XAI. Doch dann erinnerte ich mich, dass xAI der Name von Musks KI-Firma war und ich \u00e4nderte es in IAI (I f\u00fcr international). Beim Wiederlesen fand ich dann, das klinge wie eine Apple-Konferenz und ich bemerkte, dass ich begann, die Sache von der humoristischen Seite zu betrachten. Mir fiel spontan das deutsche Wort ver\u00e4ppeln ein, ich gewahrte die phonetische N\u00e4he und kreierte das sch\u00f6ne Wort &#171;applen&#187;. Ich schrieb: &#171;IAI, oder wie Sp\u00f6tter appleten, iAI&#187;. Als wie kreativ man das Wortspiel auch immer aufzufassen bereit ist, als Sprachbild funktioniert es. Die literale Bedeutung von &#171;applen&#187; kondensiert das &#171;I&#187; zum &#171;i&#187;, die phonetisch-induzierte, konnotative Bedeutung nimmt die ganze Aktion abschliessend auf den Arm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gefragt nach der Bedeutung von &#171;appleten&#187; im Kontext dieses Satzes, hatten die grossen Modelle keine Probleme. ChatGPT 5 sieht ein &#171;sp\u00f6ttisch Apple-typisch Umbenennen&#187; und Gemini 3.5 flash definiert es als &#171;eine Abk\u00fcrzung ironisch so umzuformen, dass sie wie ein Apple-Produkt klingt&#187;. Sonnet 4.6 liegt ebenfalls richtig, auch wenn es auf die nicht existierende englische Verbform &#171;to apell&#187; (sic!) zur\u00fcckf\u00fchrt. Ein bisschen Haluzinieren muss sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte diesen Text gerne mit einer \u2013 vielleicht &#8211; kreativen Albernheit beenden und denjenigen Leserinnen und Lesern, die angesichts der Radikalit\u00e4t der Simulationshypothese in einen Existenztaumel geraten sind &#8211; unter der Annahme eines ultra-religi\u00f6sen Administrators ist die H\u00f6lle ja wieder denkbar &#8211; einen m\u00f6glichen Ausweg jenseits von viel Haut anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D.J. Chalmers schliesst in seinem Buch die M\u00f6glichkeit kategorisch aus, dass wir die Simulationshypothese verifizieren oder falsifizieren k\u00f6nnen. Emma, die oben erw\u00e4hnte Anh\u00e4ngerin der Hypothese und Bewunderin von Chalmers, fasst dies als intellektuelle Herausforderung auf, den Gegenbeweis zu erbringen. Und tats\u00e4chlich: Als ihr ein Kollege bei einem Kaffee seine Thesen zur Frage der eindeutigen Kennzeichnung von Daten und Software auseinandersetzt und genau in dem Augenblick, in dem er die magische Technik, die dies leisten soll, beim Namen nennt, erkennt sie darin das Zeichen an der Wand. Nat\u00fcrlich, in jeder Welt musste Software vor Missbrauch gesch\u00fctzt werden und so darf, ja so musste man vermuten, dass auch unsere (simulierte) Welt ein, wenn auch vielleicht unscheinbares, gut verstecktes, doch sicherlich nicht g\u00e4nzlich unauffindbares, digitales Wasserzeichen tr\u00e4gt.<br>Touch\u00e9!<br>Um Chalmers also zu widerlegen und um den Jailbreak aus der Simulation vorbereiten zu k\u00f6nnen, muss dieses Wasserzeichen (an der Simulationswand) jetzt nur noch identifiziert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine im Existenztaumel verankerte Stimme applet: iAI Vor zwei oder drei Jahrzehnten auf einer Hafenrundfahrt in Amsterdam, es regnete leicht, windete ein wenig, ert\u00f6nte aus den Bordlautsprechern pl\u00f6tzlich Jacques Brels &#171;Dans le port d&#8217;Amsterdam, Y&#8217;a des marins qui chantent \u2026&#187;&#8230;. <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/?p=306\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-306","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=306"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/306\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":307,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/306\/revisions\/307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/manfred.klenner.casvaine.art\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}